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Haus Stapel, Havixbeck
Sanierung von Gräftensystemen und Stillgewässern
(Auftraggeber: Gemeinde Havixbeck)

Vorhaben
Im Rahmen des Konzeptes zur naturnahen Umgestaltung der Münster’schen Aa (vgl. KNEF Münster’sche Aa) lag ein Schwerpunkt auf dem Gräftensystem von Haus Stapel. Nicht nur, dass dieses die Durchgängigkeit der Aa verhinderte, es verlandete auch zunehmend und wurde dadurch selbst zum Problem. Im Gewässerkonzept wurde deshalb nicht nur die Durchgängigkeit der Aa geplant, sondern auch Maßnahmen für die Gräfte erarbeitet, um deren Verlandung zu verlangsamen.

Ausführung & Besonderheiten
Die Entnahme von Sedimenten war notwendig, um im Querprofil einige Gräftenteile Flachwasserzonen aus sandigem Boden ein¬richten zu können. Diese dienen der Selbstreinigung der Gräfte und können ein Teil der aus der Landwirtschaft eingetragenen Nährstoffe abbauen und binden. Zudem war durch Sedimente der Gräftenzufluss fast vollständig unterbunden. Um die Durchgängigkeit der Aa aber über die Gräfte zusichern, ist der Gräftenzulauf bei MNQ und MQ nunmehr das Hauptgewässer.

Für die Durchgängigkeit wurden drei Sohlgleiten eingerichtet und zwei Wehre ein- bzw. umgebaut. Dadurch bleibt die Funktionalität erhalten, in dem alle Absperrungen von Gräftenteilen wie bislang und auch historisch überliefert vorgenommen werden können. Im Normalbetrieb ist jedoch an den meisten Tagen im Jahr eine Durchgängigkeit gewährleistet. Um Konflikte mit den Nutzern (Fischereiverein) zu vermeiden, wurden die gängigen Staupegel neu eingemessen und mit Bolzen gekennzeichnet, so dass Nutzer wie Wasserbehörde nun jederzeit erkennen können, ob die Gräften wie vom Staurecht zugelassen betrieben werden oder Veränderungen vorgenommen wurden.

Die Flachwasserzonen in den einzelnen Gräftenabschnitten wurden mit einigen Initialpflanzen bestückt, können sich aber natürlich besiedeln (Sukzession).

Bauzeit war von November 2005 bis Sommer 2006, mit einzelnen späteren Nacharbeiten.

 
Fotos:
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