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Steinfurter Aa
Abriss und Umbau von Stauwehren zur Verbesserung der Durchgängigkeit
(Auftrageber: Wasser- und Bodenverband Steinfurter Aa)
gefördert durch den Kreis Coesfeld und das Land NRW

Vorhaben
Die EU-Wasserrahmenrichtlinie fordert eine grundlegende Verbesserung aller Fließgewässer. Hierzu gehört auch, Gewässer wieder vollständig durchgängig zu machen. Durch Stauanlagen für unterschiedlichste Zwecke vom Bewässern von Wiesen, Speisen von Gräften und Fischteichen bis hin zur früheren Nutzung zur Stromproduktion sind Gewässer oft vielfach abgeriegelt. Da die Gewässerfauna aufgrund der Ausbaumaßnahmen in der Vergangenheit zudem begradigte und vertiefte Gewässer vorfindet und sich dort schlechter halten kann, trifft sie ein vielfache Behinderung oder Einsperrung durch Stauanlagen um so härter.

Entsprechend soll im ersten Schritt die Durchgängigkeit von Fließgewässern wieder hergestellt werden. An der oberen Steinfurter Aa im Raum Esking fanden sich auf einem Kilometer fünf alte Stauanlagen, von denen nur noch eine zur Speisung von Fischteichen genutzt wird.

Es lag nahe, diese Wanderungshindernisse für Fische und Wasserinsekten zu beheben. Gleichzeitig ließ sich noch eine Fichtenreihe roden und durch eine natürliche Auenbepflanzung ersetzen.

Ausführung und Besonderheiten
Bei allen fünf Stauanlagen wurde im Sommer 2010 der bisherige Absturz durch eine Reihe von Kolken ersetzt. Diese Kolke sind durch Reihen aus Holzpfosten getrennt, in denen sich eine Öffnung befindet, die auch bei geringen Abflüssen so breit und tief ist, dass Fische von Kolk zu Kolk wandern können.

Eine Stauanlage wurde nicht aufgegeben, deshalb wurde die Kolkreihe vom Unterwasser aus so angelegt, so dass auf diese Art und Weise die Durchgängigkeit hergestellt werden konnte, Zudem wurde dort nicht nur eine Reihe von Kolken angelegt. Eine Reihe wurde abseits des Hochwasserabflusses für die Herstellung der Durchgängigkeit angelegt, während die zweite Reihe nur bei Hochwasser beschickt wird und dann ein zusätzliches Lückensystem für wandernde Fische schafft.

Bei kleinen Stauanlagen wurde vorhandenes Material mit in die Kolke eingebaut, um Maßnahme und Gewässereingriff so einfach wie möglich zu gestalten.

 
Fotos:
 
 
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